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Zuhause bei Bloggern: Bei Ida in Paris

Ida und Pierre

Bild: Anonymous

Das ist der verrückte Kater, Alfred, an seinem Lieblingsplatz in der Sofaecke. Das Sofa war ein Geschenk von Idas Chefs und den kleinen mid-century Teakholztisch davor hat sie auf einem Flohmarkt für 5 Euro bekommen.

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Wunderschöner Arne Jacobsen Stuhl, den Ida als Nachttisch verwendet.

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Idas Lieblingsplatz in der Wohnung: Mit dem Laptop auf dem Bett im sehr weißen Schlafzimmer.

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Ida mag es, wie offen sich das Schlafzimmer anfühlt.

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Ihr Freund Pierre hat keine Meinung, wenn es um das Dekorieren geht, außer dass er Bildbände mag. Ideal für Ida: Sie muss keine Kompromisse eingehen UND er kauft auch noch diese tollen Bücher, die ihr ein wenig zu teuer wären.

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Ein altes Bild von Idas Vater und Tante

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Ein weiteres Lieblingsplätzchen von Ida. Bilder von geliebten Personen, alte Postkarten und andere Inspirierationen. Ida hat eine alte Tür auf der Straße gefunden, abgeschliffen und neulackiert. Jetzt wird sie als Pinnwand genutzt und verleiht der Wand eine herrliche Textur.

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Flur.

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Wunderschöner Kontrast zwischen dem hässlichen Sicherungskasten und dem Eames Hang-it-all.

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Hamburger-Telefon, Idas Großeltern, das schwedische Königspaar.

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Idas Küche ist so klein, dass sie fast kein Foto davon machen konnte. Zum Glück hilft das Küchenregal dabei, Ordnung zu halten.

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Wohnzimmer

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Diese Nesting Tables hat Ida auf den Straßen von Paris gefunden. Sie musste sie nur saubermachen und neues Glas besorgen. Sie gehören zu Idas absoluten Favouriten in der Wohnung.

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Das ist Idas Ausblick. Was für ein Glück, wenn man direkt beim Pont Neuf im Zentrum von Paris lebt, mit so einer fantastischen Aussicht. Im Sommer macht Ida die Fenster ganz weit auf, trägt einen Tisch und Stuhl rüber und fühlt sich wie auf einem Balkon.

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Viele Leute mögen sie für verrückt halten, aber Ida verpasst allen ihren Büchern weiße Einbände, um das Wohnzimmerregal harmonischer zu machen.

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Heute empfängt uns Ida Cederlof (26). Die gebürtige Schwedin lebt seit sechs Jahren in Paris, arbeitet für eine Innendesign-Firma und betreibt den Blog Designspiration SK. Außerdem schreibt sie für die schwedische Ausgabe der ELLE Interior.

 

Welchen Einfluss hat dein Wohnort auf deine Einrichtung?

Gemeinsam mit meinem Freund Pierre-Edouard und unserer wilden, schwarzen Katze Alfred lebe ich genau im Zentrum von Paris, am Pont Neuf. Wir wohnen in einem kleinen 2-Zimmer-Apartment mit wunderbarem Blick auf die Seine vom Schlafzimmer aus.

Es war wirklich ein Zufall, dass ich im Bereich Innenarchitektur gelandet bin, wo ich von meinen talentierten Chefs Alon und Betsy ausgebildet wurde. Sie haben mir von Anfang an ein Umfeld geboten, in dem ich lernen und wachsen konnte, und gaben mir viel kreativen Freiraum um zu arbeiten. Ich weiß, das klingt kitschig, aber meine Liebe zum Pariser Wohnstil wächst von Tag zu Tag. Ich bin sehr glücklich, dass ich mit genau diesen Wohnungen arbeiten darf. Ich finde, Paris ist in dieser Hinsicht einzigartig: ständig inspirieren uns die ganz individuellen Gegebenheiten der einzelnen Wohnungen.

 

Wie würdest du deinen Wohnstil beschreiben? Worauf legst du bei der Wohnraumgestaltung wert?

Dass ich aus Skandinavien komme, beeinflusst, glaube ich, meinen Einrichtungsstil stärker als die Stadt, in der ich wohne. Oder vielleicht ist es auch eher ein großer Mix aus beidem. Ich versuche, die Einrichtung so einfach wie möglich zu halten. Auch wenn das schwierig ist, wenn man zu zweit auf 37m² wohnt. Trotzdem fühle ich mich in dieser Umgebung am wohlsten. Wenn man jung ist und in einer teuren Stadt wohnt, muss man sich etwas einfallen lassen, damit sich das eigene Zuhause schön anfühlt. Unsere Wohnung ist eine Mischung aus IKEA, Flohmarktfunden und anderen Dingen, die wir lieben. Manchmal sagen Leute, dass unsere Wände so leer sind, aber das ist Absicht. Ich ertrage überladene Zimmer nicht, da fühle ich mich gestresst. In unseren Haupträumen, dem Wohnzimmer und dem Schlafzimmer, ist nur jeweils eine Wand mit Büchern, Fotos und anderen Sachen bedeckt. Die anderen Wände sind absichtlich leer. Vielleicht finde ich eines Tages das perfekte Foto oder Kunstwerk für die Wohnzimmerwand, aber bis dahin beruhigen und erfreuen mich die weißen Wände.

Ich mag es, Gäste zu haben und bin froh, dass meine Freunde gerne vorbeikommen. Das ist wirklich das Wichtigste: dass sich die Leute glücklich und wohl fühlen bei mir zu Hause. Ich fände es schrecklich, eine dieser Wohnungen zu haben, wo sich die Leute nicht trauen, sich hinzusetzen oder etwas anzufassen.

 

Was ist dein Lieblingsplätzchen zu Hause? Und dein Lieblingsstück?

Ich habe zwei Lieblingsplätzchen: Im Sofa-Eck, wo ich bei einem guten Film mit meiner Katze kuschel, oder im Bett, wo ich bei einem guten Film mit meiner Katze kuschel. 

Ich versuche mich nur mit Lieblingsstücken zu umgeben und bin gut darin, Dinge wegzuschmeißen, wenn ich einen besseren Ersatz finde. Aber natürlich hab ich einige Favoriten. Ich mag die Nesting Tables aus Glas, die ich auf der Straße gefunden habe. Sie sind schön und in meiner kleinen Wohnung sehr nützlich. Den Beistelltisch neben dem Sofa mag ich auch besonders gern. Ich habe ihn für 5 Euro auf einem Flohmarkt in der Kirche neben uns gekauft. Ich versuche, meine Wohnung so sauber, gemütlich und praktisch wie möglich zu halten. Harmonie ist das Wichtigste an jedem Raum. 

  
 
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29.10.2012

Kommentare (5)

stanzi68
Dienstag, Oktober 30, 2012 - 09:04

Ja, ich finde es auch ganz toll, dass mal eine kleine Wohnung gezeigt wird, die trotzdem großzügig und in keinster Weise überfrachtet wirkt, auch wenn der Stil mir persönlich schon zu reduziert wäre.

oskarlino
Dienstag, Oktober 30, 2012 - 13:34

finde es auch gut eine kleine wohnung zu sehen, aber mir ist sie glaube ich nicht ausgefallen genug, bzw. wie stanzi sagte, zu reduziert (wo sind die vasen und die farbe ? Wink ;) Wink ). aber muss ja auch nicht jedem alles gefallen! danke an andi für den artikel Smile

christel
Dienstag, Oktober 30, 2012 - 16:54

schön, dass ihr mal eine schöne kleine zweizimmerwohnung zeigt..ganz wunderbar bei den beiden..

goldmarie
Dienstag, Oktober 30, 2012 - 18:56

ich glaube, ich habe mich in die idee mit den weißen einbänden verguckt! haha - das wäre etwas für mich Smile

Forelle
Dienstag, Oktober 30, 2012 - 19:45

Wunderbar und gerade dass die Wohnung so reduziert ist gefällt mir ausgesprochen gut. Dies ist der Trick um kleine Räume optisch zu vergrößern, zumindest empfinde ich dies so.

Gerne wäre ich so konsequent.

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