
Kleiner Garten ganz groß
Unseren kleinen Garten habe ich selbst geplant, samt Strom- und Bewässerungsleitungen, und habe ihn dann gemeinsam mit meinem Mann angelegt, abgesehen von den Pflasterarbeiten. Am hinteren Sitzplatz ist morgens Sonne, und nachmittags Schatten. Auf der Terrasse ist es umgekehrt. Rechts unter dem Rosenbogen ist eigentlich immer Schatten, sobald der Kugeltrompetenbaum seine Krone ausgetrieben hat. Der Sitzplatz kam erst später dazu. Je nach Sitzplatz eröffnet sich immer eine andere Sichtachse, und eben auch eine andere Aussicht.
Abgesehen von einer Korkenzieherweide, die total den Rahmen gesprengt hat, haben wir uns mit den Pflanzen in der Regel nicht vergriffen. Sie war nach kürzester Zeit so hoch wie das Haus, wurde durch den Sturm Kyrill teilweise entwurzelt, und gegen die Fassade gedrückt. Wir haben sie dann noch einmal komplett zurück geschnitten, aber so ein Teil gehört einfach in einen großen Garten. Ich hatte sie in Kleingeraniengröße gekauft 🙄 Wenn man es üppig und grün haben will, muss man leider in so einem kleinen Garten trotz der richtigen Pflanzenwahl mit Schneiden immer dran bleiben, was andererseits aber zu schönem, dichten Wuchs führt.
Vorausgesetzt, man vernachlässigt den Garten nicht. Aufgrund beruflicher Belastungen, und zum Schluss langer Krankheit, ist das bei uns geschehen. Aber so langsam bekommen wir wieder Grund rein. In den letzten Jahren hatte mich der Blick in den Garten belastet. Er wuchs mir im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf.
Inzwischen freue ich mich wieder jeden Tag, sitze gerne wieder mit einem Tee oder Kaffee auf der Terrasse. Mein Mann war im letzten Jahr von meiner Idee, die Terrasse einzurichten, und den Kamin aufzustellen, zuerst nicht so angetan, mit der Begründung, wir seien doch eigentlich gar nicht so oft im Garten. Ich sagte, er verwechselte Ursache mit Wirkung, wir seien nicht so oft draußen, weil es nicht so richtig gemütlich sei (obwohl auch da schon nicht schlecht).
Meine Einschätzung hat sich so bestätigt. Wenn man es schön hat, geht man auch raus. Und man findet wieder Freude an der Gartenarbeit. Nicht immer, aber doch oft.
Wenn ich jemandem raten sollte, der einen Garten neu anlegt, dann würde ich raten, auf jeden Fall einen Plan zu machen, und sich davor zu hüten, gutgemeinte Spenden aus Gärten von Bekannten und Freunden anzunehmen, es sei denn, die Pflanze passt wirklich rein. Lieber in den sauren Apfel beißen, und die passende Pflanze kaufen. Das macht sich am Ende bezahlt, und spart viel Zeit und Arbeit. Und es vermeidet Lücken in Bepflanzungen, weil man unpassende Pflanzen dann später doch austauschen muss.
Unseren kleinen Garten habe ich selbst geplant, samt Strom- und Bewässerungsleitungen, und habe ihn dann gemeinsam mit meinem Mann angelegt, abgesehen von den Pflasterarbeiten. Am hinteren Sitzplatz ist morgens Sonne, und nachmittags Schatten. Auf der Terrasse ist es umgekehrt. Rechts unter dem Rosenbogen ist eigentlich immer Schatten, sobald der Kugeltrompetenbaum seine Krone ausgetrieben hat. Der Sitzplatz kam erst später dazu. Je nach Sitzplatz eröffnet sich immer eine andere Sichtachse, und eben auch eine andere Aussicht.
Abgesehen von einer Korkenzieherweide, die total den Rahmen gesprengt hat, haben wir uns mit den Pflanzen in der Regel nicht vergriffen. Sie war nach kürzester Zeit so hoch wie das Haus, wurde durch den Sturm Kyrill teilweise entwurzelt, und gegen die Fassade gedrückt. Wir haben sie dann noch einmal komplett zurück geschnitten, aber so ein Teil gehört einfach in einen großen Garten. Ich hatte sie in Kleingeraniengröße gekauft 🙄 Wenn man es üppig und grün haben will, muss man leider in so einem kleinen Garten trotz der richtigen Pflanzenwahl mit Schneiden immer dran bleiben, was andererseits aber zu schönem, dichten Wuchs führt.
Vorausgesetzt, man vernachlässigt den Garten nicht. Aufgrund beruflicher Belastungen, und zum Schluss langer Krankheit, ist das bei uns geschehen. Aber so langsam bekommen wir wieder Grund rein. In den letzten Jahren hatte mich der Blick in den Garten belastet. Er wuchs mir im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf.
Inzwischen freue ich mich wieder jeden Tag, sitze gerne wieder mit einem Tee oder Kaffee auf der Terrasse. Mein Mann war im letzten Jahr von meiner Idee, die Terrasse einzurichten, und den Kamin aufzustellen, zuerst nicht so angetan, mit der Begründung, wir seien doch eigentlich gar nicht so oft im Garten. Ich sagte, er verwechselte Ursache mit Wirkung, wir seien nicht so oft draußen, weil es nicht so richtig gemütlich sei (obwohl auch da schon nicht schlecht).
Meine Einschätzung hat sich so bestätigt. Wenn man es schön hat, geht man auch raus. Und man findet wieder Freude an der Gartenarbeit. Nicht immer, aber doch oft.
Wenn ich jemandem raten sollte, der einen Garten neu anlegt, dann würde ich raten, auf jeden Fall einen Plan zu machen, und sich davor zu hüten, gutgemeinte Spenden aus Gärten von Bekannten und Freunden anzunehmen, es sei denn, die Pflanze passt wirklich rein. Lieber in den sauren Apfel beißen, und die passende Pflanze kaufen. Das macht sich am Ende bezahlt, und spart viel Zeit und Arbeit. Und es vermeidet Lücken in Bepflanzungen, weil man unpassende Pflanzen dann später doch austauschen muss.
Garten, Kleiner Garten, Gartenplanung, Gartenanlage
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04.06.2019