
Der Admiral gehört zu den Tagfaltern und zu den Edelfaltern. In Deutschland gibt es fast 200 verschiedene Tagfalter, weltweit sind es 6000 Arten. Tagfalter halten die Flügel beim Sitzen meist geschlossen und nach oben zusammengeklappt. Für diese Art typisch ist, dass sich die Oberseite der Flügel stark von der Unterseite der Flügel unterscheidet. Wie bei allen Arten dieser großen Familie sitzen die Schmetterlinge nur auf vier Beinen. Die beiden Vorderbeine sind also verkürzt, liegen eng am Körper und dienen zum Betasten von Unterlagen, zum Riechen und Schmecken. Außerdem werden sie zur Körperpflege eingesetzt und deshalb als „Putzpfoten“ bezeichnet.
Merkmale des Admiral
Der Admiral hat dunkelbraune Vorderflügel, auf denen in der Mitte eine breite gezackte rote Binde verläuft. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen einen großen weißen Balken und mehrere kleine weiße Flecken. Die Hinterflügel sind dunkelbraun und tragen am Flügelaußenrand eine rote Binde. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 6,5 Zentimeter. Die Unterseite der Hinterflügel ist in verschiedenen Brauntönen mit rötlichen, schwarzen und violetten Flächen marmoriert. Ein weißer oder gelblicher Fleck mittig am Vorderrand ist ebenso ein markantes Merkmal.
Lebensweise und Vorkommen
Der Admiral ist ursprünglich eine südeuropäische Art, die als Wanderfalter Jahr für Jahr im Frühjahr nach Norden die Alpen überflog, dann in Mitteleuropa eine neue Generation zur Welt brachte, um dann im Herbst zur Überwinterung wieder zurück in den Süden zu ziehen. Für die 2000 bis 3000 Kilometer lange Strecke von Nordafrika oder Südeuropa bis zu uns brauchten die Falter etwa zwei Wochen.
Nur ausnahmsweise überwinterten einzelne Falter auch bei uns. Inzwischen ist das aber zur Regel geworden. Es hat sich eine eigenständige mitteleuropäische Population gebildet, Einflüge aus dem Mittelmeerraum gibt es kaum noch. Aber auch die Mitteleuropa-Admirale sind Wanderfalter, von denen manche im Laufe des Sommers bis nach Skandinavien ziehen. Im Herbst fliegen sie nach Süden, allerdings nicht mehr über die Alpen, sondern zum Beispiel an den Oberrhein, und überwintern dort.
Das steht auf dem Speiseplan
Die ausgewachsenen Tiere saugen gerne an Schmetterlingsflieder, Brombeeren, Fetthenne oder Wasserdost. Vor allem im Herbst saugen die Falter auch gerne an Fallobst und Efeublüten. Die Raupen hingegen ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln. Deshalb gehört diese Falterart auch zu den „Nesselfaltern“. Dies gilt allerdings nur für das Auftreten in Mitteleuropa. In südlicheren Verbreitungsgebieten gehören auch Glaskräuter auf den Speiseplan.
Was hat der Admiral mit der Küste zu tun?
Wenn der Hochsommer sich dem Ende zuneigt, bieten die Strandastern in der Salzwiese kurzzeitig ein reiches Blütenangebot.
Dann fliegen die Admirale oft zur See, allerdings nicht um ein Schiff zu besteigen, sondern um in den Salzwiesen nach Nektar zu suchen.
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Merkmale des Admiral
Der Admiral hat dunkelbraune Vorderflügel, auf denen in der Mitte eine breite gezackte rote Binde verläuft. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen einen großen weißen Balken und mehrere kleine weiße Flecken. Die Hinterflügel sind dunkelbraun und tragen am Flügelaußenrand eine rote Binde. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 6,5 Zentimeter. Die Unterseite der Hinterflügel ist in verschiedenen Brauntönen mit rötlichen, schwarzen und violetten Flächen marmoriert. Ein weißer oder gelblicher Fleck mittig am Vorderrand ist ebenso ein markantes Merkmal.
Lebensweise und Vorkommen
Der Admiral ist ursprünglich eine südeuropäische Art, die als Wanderfalter Jahr für Jahr im Frühjahr nach Norden die Alpen überflog, dann in Mitteleuropa eine neue Generation zur Welt brachte, um dann im Herbst zur Überwinterung wieder zurück in den Süden zu ziehen. Für die 2000 bis 3000 Kilometer lange Strecke von Nordafrika oder Südeuropa bis zu uns brauchten die Falter etwa zwei Wochen.
Nur ausnahmsweise überwinterten einzelne Falter auch bei uns. Inzwischen ist das aber zur Regel geworden. Es hat sich eine eigenständige mitteleuropäische Population gebildet, Einflüge aus dem Mittelmeerraum gibt es kaum noch. Aber auch die Mitteleuropa-Admirale sind Wanderfalter, von denen manche im Laufe des Sommers bis nach Skandinavien ziehen. Im Herbst fliegen sie nach Süden, allerdings nicht mehr über die Alpen, sondern zum Beispiel an den Oberrhein, und überwintern dort.
Das steht auf dem Speiseplan
Die ausgewachsenen Tiere saugen gerne an Schmetterlingsflieder, Brombeeren, Fetthenne oder Wasserdost. Vor allem im Herbst saugen die Falter auch gerne an Fallobst und Efeublüten. Die Raupen hingegen ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln. Deshalb gehört diese Falterart auch zu den „Nesselfaltern“. Dies gilt allerdings nur für das Auftreten in Mitteleuropa. In südlicheren Verbreitungsgebieten gehören auch Glaskräuter auf den Speiseplan.
Was hat der Admiral mit der Küste zu tun?
Wenn der Hochsommer sich dem Ende zuneigt, bieten die Strandastern in der Salzwiese kurzzeitig ein reiches Blütenangebot.
Dann fliegen die Admirale oft zur See, allerdings nicht um ein Schiff zu besteigen, sondern um in den Salzwiesen nach Nektar zu suchen.
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Natur, Garten, Schmetterling, Lavendel, Admiral, Sonnenhüte
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22.07.2021