DIY-Trend: Zpagetti!

von Claire

Der fertige Zpagetti-Pouf von Rockmyhome.

Unser Mitglied Rockmyhome wagt sich an einen selbstgehäkelten Pouf aus Zpagetti. Wir sind gespannt aufs Ergebnis ;-)

Fürs Häkeln mit Zpagetti braucht man extra-dicke Häkelnadeln, die einen Durchmesser von 12mm haben. (Mitglied: Rockmyhome)

Der Häkel-Pouf von LiLmiri, auch den kann man aus Zpagetti herstellen. (Mitglied: LiLmiri)

Übrigens auch ein hübsches Geschenk für strick- und häkelbegeisterte Freundinnen: Starter- oder Geschenkboxen von Zpagetti! (Bild: zpagetti.com)

Ein neuer Trend für kalte Herbsttage und -abende, der seit kurzem durchs Internet geistert, ist nun dank unseres Mitglieds Rockmyhome auch hier bei uns in der Community angekommen: Häkeln mit Zpagetti!

Zpagetti? Noch nie gehört? Dann wird es höchste Zeit, diese neue Errungenschaft der Handarbeitsszene mal  kennen zu lernen! Zpagetti sind dicke Textilschnüre, die letztlich eigentlich nichts weiter als ein Abfallprodukt aus der Textilindustrie sind! Verbliebene Stofffetzen, die früher in den Müll gewandert wären, werden nun zu diesen dicken Textilschnüren weiterverarbeitet. Damit aus einer Zpagetti ein hübsches Wohnaccessoire wird, braucht man nichts weiter als eine besonders dicke spezielle Zpagetti-Häkelnadel und eine passende Anleitung!

Zpagetti – Erfolgserlebnisse auch für Anfänger!


Was mir persönlich an den Zpagettis besonders gut gefällt: Auch mit meiner eher mittelmäßigen Begabung in Sachen Handarbeit kann ich mich an ein solches Projekt wagen! Während ich mir beim verzweifelten Versuch (ich gestehe, ich bin wirklich ungeschickt!), Stricken zu lernen, eher wahlweise Finger oder Wolle verknotet habe, bevor ich eine halbwegs gerade Reihe zustande gebracht habe, hatte ich beim Häkeln ein regelrechtes AHA!-Erlebnis. Beim Häkeln mit den dicken Zpagetti entsteht außerdem eine sehr voluminöse, grobmaschige Struktur, so dass auch Ungeduldige schnell Erfolge sehen!

Zpagetti: Wo bekomme ich die Wunderschnüre und was kann ich daraus machen?


Unser Mitglied Rockmyhome häkelt gerade an einem Pouf, aber auch andere Projekte wie zum Beispiel hübsche Schalen, Taschen, Decken, Schals oder Kissenbezüge lassen sich aus den Zpagetti häkeln. Die Zpagetti-Idee kommt übrigens von der holländischen Firma Hooked, auf deren Internetseite man die hübschen Schnüre direkt bestellen kann, aber auch erfährt, wo man Zpagetti evt. sogar bei sich in der Nähe kaufen kann. Dort findet man übrigens auch deutsche Häkel-Vorlagen und Anleitungen für erste Projekte. Andere nette Ideen, was man so häkeln und stricken kann, findet ihr auch in dieser Folge von Goldmaries Mietern der Woche.

Ein Extra-Tipp in Sachen Zpagetti: Da es sich bei Zpagetti um eine Resteverwertung der aktuellen Stoffkollektionen handelt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle Zpagetti-Varianten immer verfügbar sind bzw. einfach nachbestellt werden. Für „Großprojekte“ wie beispielsweise einen Pouf sollte man daher rechtzeitig genug Zpagetti einkaufen!


Wer von euch hat schon Erfahrungen mit Zpagetti gemacht und was habt ihr genau gehäkelt? Wir freuen uns über weitere Ideen und Tipps! 😉

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