
Der Meister und der Himmel
Frau K.
Es war einmal eine junge Frau, die es sich in den Kopf gesetzt hatte zu nähen. Wie die Geschicht' ausging, das lest ihr jetzt nun hier:
Da saß ich nun und starrte sie bitterböse an. Blitze zuckten in meinen Augen. Nur wir beide, ganz allein. Frau gegen (Näh-)Maschine.
Das letzte Mal als ich ein solches Gerät bedient hatte, war in der vierten Klasse und das liegt bereits - Moment, ich muss nachrechnen - gut 17 Jahre zurück. Schon damals stand unser Verhältnis unter keinem guten Stern. Doch diesmal war ich guter Hoffnung. Wo ein Wille, da ein Weg! Eine Frau, ein Wort, ihr wisst schon.
Kürzlich war ich also bei Ikea und habe Stoffe besorgt und anschließend meinen Göttergatten gebeten, mir die Nähmaschine aus dem Keller mitzubringen. Gut, ich hätte mich auch selber dazu bequemen können, da gibt es allerings einen Haken: uralter Keller, schlechtes Licht, viele Spinnen. Kurzum: bäh!
Nun war mein Mann so nett und brachte besagtes Gerät mit nach oben. Da stand es dann für ein paar Tage, bis ich mich schließlich vor zwei Tagen das erste Mal ran getraut habe.
Ich wollte bereits vor ein paar Jahren mit dem Nähen beginnen. Wollte mich in unzähligen Kursen der VHS einschreiben und doch habe ich mir lange Zeit damit gelassen. Die Nähmaschine hatte ich damals von meiner Mutter bekommen. Ein schon etwas älteres Gerät, dennoch immer noch funktionsfähig - bis auf den Rückwärtsgang. Der funktioniert nicht mehr. Nichtsdestotrotz ließ ich mich davon nicht abschrecken.
So weit, so gut. Ich hatte mir im Voraus diverse Youtube-Videos zum Thema 'Nähen für Anfänger' angesehen. Aber was oftmals so leicht aussieht, ist es am Schluss dann oft doch nicht. Im Internet hatte ich mir eine Anleitung für ein Kissen rausgesucht. Die gängigste Kissenvariante, die in meinem Haushalt vertreten ist, hat die Maße 50x50cm. Zufällig hatte ich einen Stoff passend für besagte Größe. Natürlich hatte ich am Anfang Probleme mit dem Unterfadeneinfädeln. Mittlerweile, behaupte ich mal, könnte ich das Ding wahrscheinlich mit verbunden Augen einfädeln.
Das Endprodukt seht ihr übrigens in der Mitte: rosa Kissen mit roten Punkten. Ich glaube, der Stoff heißt 'Rosali'.
Ich bin schon ein wenig stolz, es zu Ende gebracht zu haben. Für gewöhnlich beende ich Experimente dieser Art abrupt, wenn ich merke, es klappt nicht so, wie ich es möchte. Immer wieder dachte ich mir 'Schuster, bleib' bei deinen Leisten' - in meinem Fall sind das definitiv Lackieren und Streichen - wobei es jetzt nicht sonderlich lange gedauert hat, das Kissen zu nähen. Ganz fertig ist es noch nicht. Dazu benötige ich jetzt nur noch sog. 'Kam Snaps' (by the way: never heard of it before...) für den Verschluss.
ENDE.
So, das war die Geschichte zu meinem ersten DIY-Kissen, aka 'Prototyp', Modell 'Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen', Für einen Dawanda-Shop wird es erstmal nicht reichen, da muss ich euch enttäuschen.
Zumindest auf meiner Couch möchte ich in Produktion gehen. Genügend Stoff dafür habe ich jedenfalls...
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Da saß ich nun und starrte sie bitterböse an. Blitze zuckten in meinen Augen. Nur wir beide, ganz allein. Frau gegen (Näh-)Maschine.
Das letzte Mal als ich ein solches Gerät bedient hatte, war in der vierten Klasse und das liegt bereits - Moment, ich muss nachrechnen - gut 17 Jahre zurück. Schon damals stand unser Verhältnis unter keinem guten Stern. Doch diesmal war ich guter Hoffnung. Wo ein Wille, da ein Weg! Eine Frau, ein Wort, ihr wisst schon.
Kürzlich war ich also bei Ikea und habe Stoffe besorgt und anschließend meinen Göttergatten gebeten, mir die Nähmaschine aus dem Keller mitzubringen. Gut, ich hätte mich auch selber dazu bequemen können, da gibt es allerings einen Haken: uralter Keller, schlechtes Licht, viele Spinnen. Kurzum: bäh!
Nun war mein Mann so nett und brachte besagtes Gerät mit nach oben. Da stand es dann für ein paar Tage, bis ich mich schließlich vor zwei Tagen das erste Mal ran getraut habe.
Ich wollte bereits vor ein paar Jahren mit dem Nähen beginnen. Wollte mich in unzähligen Kursen der VHS einschreiben und doch habe ich mir lange Zeit damit gelassen. Die Nähmaschine hatte ich damals von meiner Mutter bekommen. Ein schon etwas älteres Gerät, dennoch immer noch funktionsfähig - bis auf den Rückwärtsgang. Der funktioniert nicht mehr. Nichtsdestotrotz ließ ich mich davon nicht abschrecken.
So weit, so gut. Ich hatte mir im Voraus diverse Youtube-Videos zum Thema 'Nähen für Anfänger' angesehen. Aber was oftmals so leicht aussieht, ist es am Schluss dann oft doch nicht. Im Internet hatte ich mir eine Anleitung für ein Kissen rausgesucht. Die gängigste Kissenvariante, die in meinem Haushalt vertreten ist, hat die Maße 50x50cm. Zufällig hatte ich einen Stoff passend für besagte Größe. Natürlich hatte ich am Anfang Probleme mit dem Unterfadeneinfädeln. Mittlerweile, behaupte ich mal, könnte ich das Ding wahrscheinlich mit verbunden Augen einfädeln.
Das Endprodukt seht ihr übrigens in der Mitte: rosa Kissen mit roten Punkten. Ich glaube, der Stoff heißt 'Rosali'.
Ich bin schon ein wenig stolz, es zu Ende gebracht zu haben. Für gewöhnlich beende ich Experimente dieser Art abrupt, wenn ich merke, es klappt nicht so, wie ich es möchte. Immer wieder dachte ich mir 'Schuster, bleib' bei deinen Leisten' - in meinem Fall sind das definitiv Lackieren und Streichen - wobei es jetzt nicht sonderlich lange gedauert hat, das Kissen zu nähen. Ganz fertig ist es noch nicht. Dazu benötige ich jetzt nur noch sog. 'Kam Snaps' (by the way: never heard of it before...) für den Verschluss.
ENDE.
So, das war die Geschichte zu meinem ersten DIY-Kissen, aka 'Prototyp', Modell 'Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen', Für einen Dawanda-Shop wird es erstmal nicht reichen, da muss ich euch enttäuschen.
Zumindest auf meiner Couch möchte ich in Produktion gehen. Genügend Stoff dafür habe ich jedenfalls...
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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31.03.2017