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Zuhause bei Bloggern: Interkulturelles Wohnen mit Si

Im Familienzimmer lässt es sich auch entspannt bloggen

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Schwarze Wände sind bei so viel Sonnenlicht kein Problem

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Eine weitere lichtdurchflutete Ecke in Sis Haus

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Wandsticker mit Kochrezept

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Der Bojesen Affe hängt bei dieser Kokeshi-Sammlung rum

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Eingangsbereich mit grauer Wand

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Kunst im Flur

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Tafelwand im Eingangsbereich

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Heimelig am Herd: Küche und Familienzimmer in einem

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Tolles Wohnzimmer: hohe Decken, hohe Fenster und ein Kamin

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Ungewöhnlich, aber schön: Sis Wohnzimmer

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Si hat diesen rollbaren Couchtisch selbst gemacht

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Hier dürfen wir einen Blick ins Schlafzimmer werfen

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Ein Nachtischchen ganz im Stil des Backenzahnhockers

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Oder soll es lieber ein folkloristisches Stillleben sein?

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Edler Leseplatz im Schlafzimmer

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Bunte Sammlung von Kimidolls -ein modernes Stillleben

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Ideal zur Aufbewahrung: Schmuckständer

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Vom Medienzimmer ein Blick ins Arbeitszimmer

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Stilvolles Schaffen im Arbeitszimmer

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Tolles Aufbewahrungsmittel im Medienzimmer

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Hier macht es sich Tochter Maya gemütlich

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Die Taubenlampe von Ed Carpenter im Detail

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In North Carolina hat Si auch einen kleinen Kräutergarten

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In Sis Garten lässt es sich aushalten

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Der Garten weckt Urlaubsgefühle

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Besonders, wenn man bei hohen Temperaturen in den Swimmingpool hüpfen kann

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Die Reihe „Blogger-Homestories“ führt uns dieses Mal an die US-amerikanische Ostküste. Dort lebt die Frazösin Si mit ihrer Mann und den zwei Töchtern Ines und Maya. Sie betreibt den Blog FrenchByDesign sowie einen Etsy-Shop für Vintage Deko. Im Interview erzählt sie vom kulturellen Mix in ihrem Leben, insbesondere bei ihren Wohnideen.

 

Si, wie wohnst du?

Nachdem wir zuerst in Marokko und in der Provence gelebt haben, wohnen wir jetzt in Charlotte, North Carolina. Jeder dieser Orte hatte Einfluss auf meinen Einrichtungsstil – da trifft unkonventionelle, folkloristische Deko auf typisch französisische Wohnaccessoires. Wir wohnen viel draußen – unser Garten ist wie ein Raum im Freien. Das liegt wohl an den zehn Jahren in der Provence, wo man neun von zwölf Monate auf der Terrasse verbringt.

 

Wie würdest du deinen Wohnstil beschreiben? Worauf legst du bei der Wohnraumgestaltung wert?

Mein Zuhause ist ein Schmelztiegel unterschiedlicher Inspirationen – ich mische gerne unterschiedliche Stile und Epochen. Musterzimmer, die wie aus dem Katalog aussehen, wo alles zusammenpasst und paarweise auftritt, gefallen mir nicht. Ich finde, ein Zuhause sollte darstellen, wer man wirklich ist.

Ich mag Farben, aber die Farben müssen einen Zweck erfüllen, einen Grund haben. Bei unserem alten Haus in der Provence habe ich viel über Farbe gelernt, als ich es aus Kostengründen komplett selbst renoviert habe. Mit Hilfe von Büchern und Designtechniken habe ich gelernt, dass eine Wand mit der richtigen Farbe das Licht reflektieren, den Raum optisch vergrößern und die Besonderheiten eines Zimmers hervorheben kann. Also bin ich ein großer Farben-Fan, solange die Farbe aus einem Grund da ist. Wenn sie in dem Raum keine Wirkung hat, dann lasse ich ihn weiß und experimentiere mit farbigen Accessoires.

Ich treffe häufig Wohnungsbesitzer hier in Amerika, die Angst haben, einmal etwas anderes zu probieren. Sie machen sich Sorgen, dass ihre Gäste, Nachbarn und Freunde sie dafür kritisieren. Sie erzählen mir: „Ich mag diese Farbe sehr, aber ich traue mich nicht, sie auszuprobieren“. Deshalb werden die gleichen Farben in allen Wohnungen immer und immer wieder verwendet. Bei mir ist es genau umgekehrt: Wenn mein Zuhause so aussieht wie die anderen in der Nachbarschaft, dann läuft etwas falsch. Eine Wohnung spiegelt für mich die Persönlichkeit des Besitzers wider. Man sagt, es dauert fünf Minuten bis ein Besucher sich eine Meinung zu einer Wohnung bildet. Wenn deine Wohnung nicht in maximal fünf Minuten etwas darüber aussagt, wer du wirklich bist, dann musst du etwas daran verändern.

 

Was ist dein Lieblingsplätzchen?

Das kommt auf die Jahreszeit an. Im Winter ist es wahrscheinlich das Familienzimmer, weil wir dort kochen, essen, Hausaufgaben machen, plaudern, diskutieren und mit Gästen Tee trinken. Der Raum ist das Herzstück unseres Zuhauses.

Im Sommer werden die Terrasse und der Garten zu meinem "Lieblingszimmer". Dieses Jahr sogar umso mehr, da wir letzten Herbst den Pool fertig gebaut haben. Diesen Sommer wird also ordentlich gefeiert...

Ich finde Gartenarbeit sehr entspannend und nachdem ich versuche, nicht zu viele Chemikalien zu verwenden und umweltfreundlicher zu sein, ist unser Garten ein wahres Mini-Ökosystem mit einer reichhaltigen Fauna: Vögel, Frösche, Eulen, Opossums, Rehe und Enten. Umweltschonend zu leben ist für uns als Familie sehr wichtig.

 

Hast du etwas in deinem Zuhause selbst gemacht?

Ich arbeite sehr gerne mit meinen Händen. Als meine Töchter noch klein waren habe ich Holzmöbel für ihr Zimmer gemacht, Bücherregale und sogar ein Puppenhaus. Ich liebe den Geruch von Holz und Bienenwachs. Dann gibt es da noch ein selbstgemachtes Stück, das mir überall hin folgt. Mein rollbarer Couchtisch. Er besteht aus Möbellrollen und alten Holzbrettern, die die letzten Eigentümer im Garten gelassen hatten. Ich würde diesen Tisch gegen nichts auf der großen weiten Welt eintauschen wollen.

 
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Bild des Benutzers Andy
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19.11.2012

Kommentare (1)

Tino68
Montag, November 19, 2012 - 18:33

Ah, Frenchbydesign, da klicke ich mich auch öfters mal rein. Ein sehr schickes Haus hat sie und wow was für ein Wohnzimmer!
Interessanter Beitrag!

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