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Wohnzimmer: Kunst belebt die Wand

Kunst im Wohnzimmer

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Kunst im Wohnzimmer: Punkte-Portrait und Kinderkunst

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Kunst im Wohnzimmer: Portraits

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Kunst im Wohnzimmer: Gerahmte Blume unter Portrait

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Kunst im Wohnzimmer: Mit Postkarten behängtes Portrait

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Kunst im Wohnzimmer: Eine Edekafrau von Kristina Fiand

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Kunst im Wohnzimmer: Portrait auf Holz

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Kunst im Wohnzimmer: Kinderkunstwerk

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Kunst im Wohnzimmer: Bilder kann man z.B. auch ins Regal stellen

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Kunst im Wohnzimmer: Text-Bild-Komposition

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Kunst im Wohnzimmer: Antikes Portrait

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Kunst im Wohnzimmer: Stencil

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Kunst im Wohnzimmer: Foto hinter Acrylglas

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Kunst im Wohnzimmer: Wandbehang in Blautönen

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Kunst im Wohnzimmer: Russisches Portrait

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Kunst im Wohnzimmer: Küchenteller von Achim Fischel, Edekafrau von Kristina Fiand

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Kunst im Wohnzimmer: Öfter mal die Bilder umhängen...

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Kunst im Wohnzimmer: Auf dem Regal tummeln sich zwei Holzfiguren

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Kunst im Wohnzimmer: Papierkompositionen im Türrahmen

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Kunst im Wohnzimmer: Blumen kopfüber...

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Das Wohnzimmer ist wohl der Raum, in dem man sich am häufigsten aufhält. Es ist meist das größte und hellste Zimmer. Bei uns hat das Wohnzimmer eine Fläche von etwa 30qm, eine große Fensterfront – und mittags, wenn die Kinder aus dem Kindergarten und aus der Schule kommen, spielt sich das Leben vorwiegend in diesem Raum ab. Da wir in einem Altbau wohnen, sind die Wände recht hoch (an die 3,20m) – sie schreien geradezu nach Bildern, Farbe und Kunst. Hier komme ich zum Einsatz – denn das Schmücken der Wände ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Ich tobe mich gerne an weißen Wänden aus – indem ich selbst kleinere und größeren Wandschmuck erschaffe oder gekaufte Kunstwerke aufhänge. 

 

Kunst – was ist das für mich? Kunst muss vor allem nicht teuer sein! Kunst kann für mich eine Kinderzeichnung sein, ein zweckentfremdetes Utensil, etwas Selbstgemachtes. Aber nicht nur (gekaufte und selbstgemachte) Bilder, Objekte oder Figuren sind für mich Kunstwerke – auch Möbelstücke wie z.B. der Buchstabenhocker von Sascha Grewe haben für mich skulpturalen Charakter. Zusammenstellung der Kunst – wo ist der rote Faden? Unsere Kunstwerke sind nach keinem bestimmten Schema, weder nach Farben noch Materialien, zusammengestellt. Bei mir gilt der einfache Satz: Erlaubt ist, was gefällt. Mein Wohnzimmer ist rein intuitiv mit kleinen Schätzen, Ebayfunden, Erbstücken oder selbst gemachten Bildern und Objekten ausgestattet. Und auf wundersame Weise fügt sich alles zu einem harmonischen Ganzen, wie ich finde. Kunst immer im Wandel Wichtig ist mir, dass von Zeit zu Zeit das Gesicht des Wohnzimmers geändert wird. Meine Kinder und ich sind so produktiv, dass wir oft einen Überschuss an Bildern haben und gewisssermaßen gezwungen sind, des öfteren mal umzuhängen oder auszutauschen. So gibt es nicht nur für uns sondern auch für Gäste und Freunde immer etwas neues zu entdecken. Ich mag es, wenn Besucher sagen: „Oh, da hängt ja schon wieder etwas im Wohnzimmer, das ich noch nicht kenne“ ... Vorliebe für Portraits – Kunst selber machen! Besonders liebe ich Portraits. Menschen, Gesichter, die eine Geschichte erzählen oder einfach nur schön anzuschauen sind, faszinieren mich. Für jeden aus unserer 5-köpfigen Familie habe ich ein Portrait mit unterschiedlichen Darstellungsmitteln gestaltet: Das größte Portrait ist ein Gesicht, das aus lauter Xen besteht – es ist am Rechner entstanden und anschließend auf Leinwand gedruckt worden. Ein zweites Portrait ist mit einer Schablone gesprüht. Das dritte besteht aus einer Lichterkette, das vierte Portrait aus Klebepunkten und das fünfte aus Zahnstochern. Auch Kinder machen Kunst! Besondere Werke der Kinder finden hübsch gerahmt einen Platz im Wohnzimmer, ebenso wie Papierbasteleien, die ich gerne im Türrahmen baumeln lasse: feine, kleine schwebende Geschöpfe. Ein Kinderbild, in Einzelteile geschnitten und in einem Objektrahmen platziert bekommt einen ganz speziellen 3-D-Charakter! Auch Kinder können Kunst! Kunst, gekauft Selbstgemachtes wird ergänzt durch Gekauftes: Ein altes Portrait, das nun an der Wand über dem Klavier hängt, habe ich beim Antiquitätenhändler gegenüber gefunden. Ein humorvolles Portrait im Wohnzimmer stammt vom Comicduo Katz & Gold, das habe ich über das Internet bestellt. Ein weiteres Portrait hat eine nette Geschichte: Eines Tages stöberte ich auf Ebay nach Gemälden (Suchwort: Expressionist). Ich fand eines, das ich schön fand und kaufte es. Die Verkäuferin meldete sich: sie sei untröstlich, sie finde das gewünschte Bild nicht mehr, ich dürfe mir stattdessen zwei andere heraussuchen. Das Frauenportrait mit dem lila Hintergrund ist eines davon. Und obwohl in unserem Wohnzimmer oder besser in der gesamten Wohnung kein Lila anzutreffen ist, fügt sich das Bild dennoch sehr schön ins Wohnzimmer. Skulpturen als Ergänzung zu Bildern Ein Zeitungsartikel machte mich aufmerksam auf die wundervollen Edekafrauen von Kristina Fiand. Ich machte mich sofort im Netz auf die Suche, und fand eine Galerie in Hamburg, die noch eine Edekafrau für mich übrig hatte. Ich gab mir einen Ruck und kaufte. Mein erste Skulptur war auf dem Weg zu mir. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Edekafrau ist eins meiner absoluten Lieblingswerke und ihr Wert ist bereits gestiegen – der hohe Anschafftungspreis hat sich gelohnt (aber ich gebe sie sowieso nie wieder her!). Weitaus günstigere aber nicht minder schöne Holzobjekte gibt es bei Vitra: Die Wooden Dolls von Alexander Girard sind allesamt grafische, farbenfrohe Kunstwerke. Eine Holzfigur steht in unserem Wohnzimmer auf einem kleinen Sockel über den Küchentellern. Zwei Küchenteller des Karlsruher Künstlers Achim Fischel hängen neben der Vitrine. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen und gehören neben der Edekafrau sowie der Wooden Doll zu den Kunstwerken im Wohnzimmer, die nicht ausgetauscht werden ;-) Buchstabenkunst Typografie ist eine weitere Leidenschaft neben Portraits. Die großen Letter über dem Türrahmen sind am Rechner enstanden: Mittels Grafikprogramm einen Spruch auf ein eigenes Foto mittels Grafikprogramm platzieren und bei einem der zahlreichen Online-Anbieter auf Aludibond ziehen lassen – fertig ist ein neues Kunstwerk! Wer selbst keine Ambitionen hat, ein Bild zu malen oder etwas zu basteln oder entwerfen... kleine Kunst kann sich trotzdem jeder selber schaffen: Dinge einmal aus einer anderen Perspektive betrachten und ein bisschen damit Spielen... Dabei entstehen dann Dinge wie gerahmte Blumen oder Blüten, die kopfüber im Türrahmen baumeln.

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Bild des Benutzers philuko
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15.02.2011

Kommentare (9)

goldmarie
Dienstag, Februar 15, 2011 - 09:49

schön! deine gesammelten werke sind immer wieder eine freude Smile

Cosmea
Dienstag, Februar 15, 2011 - 10:28

Ich seh das genauso...schöner Beitrag!
Gerade das individuelle macht es zur einzigartigen Wandkunst. Unsere Bilder werden regelmässig ausgewechselt, je nach Stimmung oder Jahreszeit.
Ich freue mich dann auch selber, wenn ich etwas neues im täglichen Blickfeld habe...

kiaralara
Dienstag, Februar 15, 2011 - 11:09

Toller Beitrag. Ich bewundere deine kleinen und großen Kunstwerke immer wieder. Auch bei uns gehören Bilder und Objekte zum täglichen Leben und verteilen sich über das ganze Haus. LG

kereon
Dienstag, Februar 15, 2011 - 13:43

das ist mal wieder ein genialer beitrag von dir!
ich mag deine selbstgemachten kunstwerke sehr , weil sie so ungemein kreativ sind. kein stück ist wie das andere (siehe deine familien-portraits) sondern alles ist selbst erdacht und selbst gemacht. und gerade deine mischung von alt und neu, klein und groß, von bildern und objekten macht das ganze so spannend.

ich finde es auch toll, öfter die "kunst" zu wechseln, denn dann ergeben sich immer wieder neue blickwinkel und ideen. was aber nicht heißen soll, dass man sein lieblingsbild nicht auf immer und ewig hängen lassen darf! man könnte es allerdings mal an einer anderen stelle neu aufleben lassen!
liebe grüße und bitte weiter so schöne beiträge!

Anonymous
Dienstag, Februar 15, 2011 - 14:45

Schöner Beitrag und schöne Kunstwerke! LG

mano
Dienstag, Februar 15, 2011 - 15:03

Wieder ein sehr schöner Beitrag und ein Musterbeispiel für deine Kreativität ! :love:
Ich finde es auch toll selbst gemachtes mit ertrödeltem und gekauftem zu mischen und auch immer wieder neu zusammen zustellen. Man kann schöne Bilder oder Objekte ewig ansehen und sich daran erfreuen, aber es verstärkt die Freude oft noch, wenn man es mal mit einer anderen Wand versucht !

philuko
Dienstag, Februar 15, 2011 - 16:08

1000 Dank für die wohltuenden Worte Wink Liebe Grüße!

Tino68
Dienstag, Februar 15, 2011 - 17:36

Ich liebe diese anregenden Beiträge.
Nach dem Lesen deines Beitrages habe ich gleich die Schul-Zeichenmappen meiner Söhne nach besonders gelungenen Exemplaren durchforstet. Sie sind ja jetzt nicht mehr so klein, daß sie ständig und voller Stolz neue Zeichnungen nach Hause bringen.
Auf jeden Fall werde ich jetzt 2 oder 3 ihrer "Kunstwerke" rahmen. lg

Autumn
Mittwoch, Dezember 12, 2012 - 18:16

Liebe Philuko, ich bin eben erst über Deinen tollen, sehr inspirierenden Beitrag "gestolpert". Deine Kreativität bewundere ich jedes Mal (z.B. Deine Portraits!), und an Deinem Rat, Kunst öfter mal auszuwechseln, werde ich mir in Zukunft ein Beispiel nehmen. (Außer natürlich, ich habe jemals das Glück, eine Edekafrau zu bekommen. Die wird dann immer einen Ehrenplatz haben. Wink ). Viele Grüße an Dich.

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