Wohnung + Wohnung = Loft - Jansone erzählt, wie's geht

Clubsessel, freigelegtes Mauerwerk und Kindersofa

Im Buch zeigt Jansone ihr atmosphärisches Loft, dass sie aus zwei nebeneinanderliegenden Wohnungen gebaut haben. Hier beschreibt sie die Umbauten und zeigt uns, was ihr die Wohnung bedeutet.

 

Deine Deko hat eine ganz besondere Bedeutung. Kannst du uns darüber etwas erzählen?
Wenn ich mich heute so umschaue, stelle ich fest, dass ich wirklich keine Dinge besitze, die nur zu Deko-Zwecken geschaffen worden sind. Außer vielleicht die Glaswürfel, denn ich bin eine notorische Glasliebhaberin. Die alte grüne Glaslampe und die Schiffsuhr von der sowjetischen Marine habe ich von meiner Schwester bekommen, als sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Damals hat sie viele Alltagsgegenstände, die sie zu sehr an das gemeinsame Leben erinnerten, an ausgesuchte Menschen verschenkt.

Und dann sind da noch meine meine Blechschilder: Nach und nach habe ich bei ebay eine kleine Sammlung Emaille- und Blechschilder erworben. Das sind keine Werbeschilder, sondern verschiedene praktische Hinweise oder Warnbotschaften wie „Türe zu“, „Frauen“, „Männer“, „F“ für „Feuerwehr“... Das alte Bahnsteigschild „Göppingen“ habe ich meinem Mann, der dort arbeitet, letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt. „Entleerung“ hat anscheinend einmal einen Raum einer Produktionsanlage beschriftet. In unserer Wohnung zeigt dieses Schild jetzt, hinter welcher Tür man die Toilette findet.

Ich weiß nicht warum, aber wenn ich all diese Schilder „Kein Eingang“, „Kein Trinkwasser, „Kein Spielplatz“ in der Stadt sehe, regen sie mich an, ihre praktische Botschaft zu hinterfragen und sie in einen anderen Kontext zu setzen. Die Aufnahme eines „Kein Eingang“-Schildes ist teil einer meiner Fotoarbeiten geworden, die sich mit einem Zitat aus dem Film „La vallée“ von Barbet Schroeder beschäftigt: „Das Paradies ist ein Ort mit vielen Ausgängen, aber ohne einen Eingang.“ Oder das Schild „Kein Trinkwasser“ am Brunnen – da muss ich gleich an die ökologischen Probleme unseres Planeten denken...

 

Blick in die Küche, Blick ins Wohnzimmer

Was bedeuten Dir Farben und Muster?
In der Gestaltung der Wohnung bin ich mit Farben und Mustern vorsichtig. Ich mag die Wände am liebsten in einer „Nicht-Farbe“, wie gebrochenem Weiß, wenn ich denn überhaupt neu streiche. Dazu muss ich sagen, dass bei uns nach dem Entfernen aller Raufaser-Schichten und sonstiger Tapeten interessante Frakturen zum Vorschein kamen. Das spektakulärste in dieser Hinsicht haben wir in unserem Wohnzimmer entdeckt, wo die Wände einmal bordeaux-rot gestrichen und Wände und Decke mit Art-Nouveau-Ornamenten verziert waren.

Diese fast verschwundenen, aber dennoch anwesenden Spuren einer anderen Zeit mag ich sehr. Theoretisch könnte man das alles restaurieren und haargenau nachmalen und darüber haben wir sogar kurz nachgedacht. Ich denke aber, dass das eine Fehlentscheidung gewesen wäre. Die Farben und die Ornamente würden zu stark wirken und wären etwas fehl am Platz beziehungsweise fehl in der Zeit. So sehr ich alte Dinge schätze, möchte ich auch nicht in einem Museum leben. Die Wände wirken jetzt sehr lebendig. Ich möchte sie auch so gut es geht frei lassen: keine Bilder, keine Regale, nichts.

Ich möchte die Grundsubstanz, das heißt Wände, Decken, Böden, und die Möbel in Nicht-Farben oder dezenten Tönen halten, denn der Alltag überschwemmt uns sowieso mit Dingen in all möglichen Farben. Da darf lieber ein Sofakissen oder ein hellblauer Plaid einen Akzent setzen und später nach Lust und Laune gegen einen romantischen greengate-Quilt ausgetauscht werden. Oder eine bunte Postkarte an der Kühlschranktür Oder ein von meiner Tochter im Wohnzimmer stehen gelassener Puppenwagen in rot und blau.

Meine Küche ist eine moderne, leicht-wirkende - wegen der hellen Oberflächen und Füßen unter den Schränken - Modulküche von IKEA. Die Farben – weiß, schwarz - Schieferboden -, helles Holz, gebürsteter Stahl - Kühlschrank und Regale. Als farbigen, verspielten Akzent habe ich einen sentimentalen Brotkasten in Rosa gewählt - eine Replik eines Klassikers von Wesco.

 

Badezimmer, Buchstaben als Wandgestaltung und Kinderfoto

Wo und wie lässt Du Dich inspirieren?
In unserer Familie bin ich diejenige, die für das Einrichten „verantwortlich“ ist, beraten tut mich keiner. Das meiste habe ich vermutlich von meiner mittlerweile beachtlich großen Interiorbüchersammlung gelernt. Stylisten wie Atlanta Bartlett, Mark und Sally Bailey, Dorrit Elmquist, Fotografen wie Polly Wreford, Andrew Wood, Hotze Eisma, Ingrid Rasmussen, Anthony Webb, Herbert Ypma, Brigitta Wolfgang Drejer und viele andere ... sind meine Lehrer, ohne es zu wissen.

Die Gedanken von Sir Terence Conran sind mir sehr nahe. Ich habe fast alle seiner Bücher und auch seine Biographie fand ich sehr inspirierend. Auch die Fotografie und das Layout von Büchern aus der wunderbaren Serie StyleCityTravel (Christian Verlag, im Original Thames & Hudson) sind eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für mich. Aus der Serie Icons (Taschen Verlag) waren für mich Havana Style und Brussels Style sehr bedeutende Bücher.

Living & More ist eine kleine Zeitschrift, in der ich die eine oder andere nette Wohnreportage, meistens aus Dänemark, gerne lese. Die Skandinavier haben sowieso ein Händchen fürs Einrichten und Design, finde ich.

Im Blogland gibt es eine Meeeennnnnge wunderbare, inspirierende Blogs, in denen es speziell ums Einrichten geht. Einige davon habe ich in meinem Blogroll aufgelistet. Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht zu viel auf einmal anschaue, sonst werde ich des ganzen Einrichtens überdrüssig und bekomme das Gefühl, dass alles, was ich selbst mache, nur Pipifax ist.

Filme haben mich ganz bestimmt inspiriert, ich bin ein bekennender cinéphile. Auf Anhieb fällt mir aber nur der Film „Diva“ ein: das zauberhafte, atmosphärische Loft mit Badewanne mitten im Raum und der kleinen Asiatin, die in Rollschuhen im Loft herumschwirrt...

Ihr habt die Wohnung sehr aufwändig umgebaut. Kannst du kurz beschreiben, was ihr gemacht habt?
Seit ich in Deutschland bin, habe ich in zwei Mietwohnungen gewohnt, und die Grenzen für das „Einrichten-wie-es-mir-gefällt“ habe ich deutlich gespürt. Die Sehnsucht nach mehr gestalterischer Freiheit war groß. Und dann, 2004, durch einen glücklichen Zufall konnten wir unsere „Traumwohnung“ kaufen.

Eigentlich waren es zwei Wohnungen, eine ganze Etage. Die Wohnungen wurden wegen einer Insolvenz versteigert, und keiner wollte sie wirklich haben. Das Haus ist etwa im Jahr 1914 erbaut. Die Planung der Wohnungen – katastrophal: ein langer Schlauch (Gang) mit vielen Zimmertüren an einer Seite: Schlafzimmer, Küche, Esszimmer, Wohnzimmer. Bad und ein kleines fensterloses „Kämmerle“ auf der gegenüberliegenden Gangseite.

Die andere Wohnung im Prinzip genauso, nur die Zimmer etwas anders angeordnet. Ich kann es überhaupt nicht leiden, alleine in der Küche verschwinden zu müssen während sich die restliche Familie oder Gäste im Ess- oder Wohnzimmer unterhält, oder dass ich die Kinder nicht im Auge habe.

Also erkundigten wir uns beim Statiker und Bauingenieur, und als uns versichert wurde, dass dem Herausnehmen nichttragender Wände nichts widerspricht (man musste nur fachgerecht Stahlträger einbauen), entschieden wir uns für den Kauf beider Wohnungen. Wir brachen die Wand durch und hatten damit gleich etwa 170 qm für uns allein!
Die eine Wohnung (zur Straßenseite) „entkernten“ wir komplett, ließen die Küche, Esszimmer und Wohnzimmer in einander fließen und entfernten die Wand zum Gang, so dass dieser Teil des Wohnraums wurde.Damit entstand ein Gefühl von Großzügigkeit - ein Hauch von „loft living“ - das mit dem Freilegen einiger Ziegelwände noch verstärkt wurde.

Das Entfernen der Wände brachte sogleich neue Herausforderungen mit sich: Es stellte sich heraus, dass die Böden nicht nur unterschiedliche Beläge, sondern auch unterschiedliche Höhe hatten. Wir planen diesen offenen Bereich komplett mit alten Holzbohlen auszulegen. Die Bohlen haben wir schon. Das größte Problem ist einen Schreiner zu finden, der sich so einen Auftrag zutraut.

Die andere Wohnung ließen wir unverändert, nur statt einer Küche ist dort jetzt mein Arbeitszimmer. Außerdem gibt es ein Zimmer für unseren Teenager Paul, ein Kinderzimmer mit einem kleinen Erker, ein Schlafzimmer, Bad und Klo. Das ehemalige Bad auf der loft-ähnlichen Seite ist momentan noch eine Baustelle; dorthin plane ich mein Fotolabor umzusiedeln.

 

Schrank, Sessel, Vitrinenschrank als Bücherregal

Wie ist Deine Einrichtung entstanden? Hast Du sie über Jahre zusammen getragen, alles auf einmal gekauft, sie detailliert geplant oder besteht sie aus vielen Spontankäufen und –entscheidungen?
Nun ja, eigentlich dürfte jedem bereits klar geworden sein, dass in meiner Wohnung nichts „auf dem Reißbrett“ entstanden ist; schon gar nicht „alles auf einmal“ gekauft. Der Umbau unserer Wohnung dauert immerhin schon etwa fünf Jahre! Das liegt zum Großteil daran, dass wir einfach kein Geld haben, um für alle Arbeiten einen Handwerker zu bestellen und versuchen, so weit es geht alles selber zu machen.

Das dauert, hat aber auch Vorteile: wegen der Langsamkeit der Renovierung haben wir schon so manche Fehlentscheidung vermieden, denn mit der Zeit kamen wir auf bessere Ideen oder fanden bessere Lösungen als die, die wir beim Kauf im Jahr 2004 im Kopf hatten.

Was habt ihr selber machen können und wofür brauchtet ihr professionelle hilfe?
Außer dem Entfernen der Wände und allen damit verbundenen Arbeiten haben wir das meiste selbst gemacht. Mein Mann sagt, er könnte darüber ein Buch schreiben - angefangen, was man an Werkzeug braucht bis hin, woran man gute Handwerker erkennt. Ich sage Bescheid, wenn das Buch auf dem Markt ist.

Mein Mann hat einige der Decken selbst neu gemacht, das heißt, er hat sie isoliert und verputzt, da sie beim Entfernen der Wände sowieso beschädigt und angerissen wurden. Die Bohlen für die Böden haben wir zum Teil selbst aus einer Abrißvilla rückgebaut.

Gerade das Konzept für die Böden ist eine echte Herausforderung, da man so viele Dinge beachten muss. In meinem Studio ist der Boden schon verlegt – dieser relativ kleiner Raum war ein „Versuchskaninchen“ um Erfahrungen zu sammeln für die viel anspruchsvollere Aufgabe – das Verlegen der Dielenböden im gesamten „öffentlichen“ Bereich der Wohnung wo ein Zimmer in das andere fließt: Ess- und Wohnzimmer, Gang plus Home Office.

Meinst Du, man braucht ein Händchen für schönes Wohnen oder kann man das lernen?
Ich glaube, im Tipps-geben bin ich gar nicht gut. Was für mich gut ist, ist für einen anderen vielleicht genau das Falsche - siehe das Beispiel mit dem Palazzo im Buch. Wenn ich jemanden beim Einrichten helfen sollte, wäre es nur dann möglich, wenn dieser jemand ähnlich „tickt“ wie ich.

Und was bedeutet überhaupt „schönes Wohnen“? Ich denke, im Grunde geht es mehr um das Finden der eigenen Identität. Aber - das Auge kann man schulen, bestimmt. Wobei, man braucht dazu auch noch eine bestimmte Vorstellungsfähigkeit und Gespür. Das letztere ist vielleicht tatsächlich ein Talent, ein Geschenk – entweder hat man’s oder nicht.

Hast Du vielleicht auch einen konkreten Tipp, wie man mit einem simplen Wohntrick große Wirkung erzielen kann? Was sind Deiner Meinung nach absolute NO-GOs beim Einrichten?
Kleine Tips mit großer Wirkung?... Keine Ahnung. Ich glaube, ich besitze keine Trickkiste. In der Küche mag ich übrigens auch keine exponierten Kochutensilien, insbesondere keine Messer. Ich bin ein wenig übersensibel in dieser Hinsicht. Ein Messer ist für mich nicht nur ein Messer, eine Schere ist nicht nur eine Schere. Es wirkt auf mich gleichzeitig als eine Metapher und hat was bedrohliches, aggressives. Ähnlich wie ein Schild „Kein Eingang“, das mich über Eingänge generell und Restriktivität nachdenken lässt.

Gibt es Möbel oder Produkte, auf die Du im Familienalltag nicht mehr verzichten möchtest?
Hmm... Eigentlich könnten wir auf fast alle Dinge verzichten, wenn es drauf ankäme. Aber gut, zu unseren Lieblingsdingen gehört sicherlich die selbst entworfene Wand-Board im Kinderzimmer. Das ist ein einfaches System aus großen Schubladen auf Rädern sowie Regalen zur Aufbewahrung und Präsentation von Kinderspielzeug und Büchern.

Von einigen der alten Holzkisten - Sperrmüllfunde - möchte ich mich auch nicht mehr trennen; sie schauen gut aus und sind unglaublich praktisch. In der einen - der mit der Katze drauf - lagern Jonathans Schreibutensilien und Tischspiele, die er tagsüber auf den Esstisch ausbreitet.

 

Parkettboden, Kinderzimmer-Regal, Puppenhaus

Wie integrierst du die Bedürfnisse deiner Kinder in die Wohnung?
Das Zuhause sollte nicht zu steril sein – im direkten- wie im übertragenen Sinn. Das Immunsystem braucht Bakterien zum Üben, und die Kinderseele braucht etwas Bewegungs- und Experimentierfreiheit. Es darf auch ruhig etwas schmutzig werden oder kaputt gehen.

Diese Frage könnte man auch umwenden: wie integriere ich meine ästhetischen Bedürfnisse in die Sachen meiner Kinder? – Momentan gelingt es mir noch ziemlich gut: ich wähle halt solches Spielzeug, das mir auch selber gefällt. Ich mag insbesondere Holzspielzeug und handgefertigte Sachen, und meide Plastik.

Deswegen empfinde ich es als nicht allzu lästig, wenn Spielzeug sich auch in der restlichen Wohnung ausbreitet - natürlich wird es immer wieder aufgeräumt. So entsteht manchmal zufällig ein witziges und/oder schönes Stillleben, das sonst nie entstanden oder nie so arrangiert worden wäre.

Ich bin kein Fan von quietschbunten Kinderzimmern und Kinderspielzeug. Besonders kann ich ein gewisses Rot überhaupt nicht ausstehen, es ist so ein „flaches“, „banales“ Rot. So habe ich manche der Holzspielzeugteile in einem etwas satteren, tieferen Rot überlackiert.

Je kleiner die Kinder, um so lieber halten sie sich genau dort auf, wo auch Mama oder Papa sich gerade befindet. Deswegen spielen sie überall und das dürfen sie auch. Nur Mamas Studio und Papas Arbeitszimmer sind absolute Tabu-Zonen. Und noch etwas: Wir haben ein Familienbett. Das heißt, beide Kleinen schlafen noch bei uns. Es gibt ihnen das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe, und im Kinderzimmer bleibt mehr Platz zum Spielen.

Besitzt Du Designklassiker oder Designermöbel?
Ich glaube, die meisten Möbel, die wir besitzen, sind No-name. Das einzige namhafte Möbelstück ist unser Wohnzimmersofa – ein ledernes B&B Italia, Original aus den Siebzigern. Es ist groß und gemütlich, und nahezu unverwüstlich; das lernt man zu schätzen wenn man kleine Tornados - Kinder - hat.

Wir haben überlegt, inwiefern es Parallelen zwischen der eigenen Einrichtung und dem Kleidergeschmack gibt. Was denkst Du darüber?
Ja, ich denke schon, daß es Parallelen gibt, allein schon deswegen weil es meine Wohnung und meine Kleidung ist! Wie schon gesagt, wenn Wohnung so was wie eine zweite Haut ist, dann Kleidung um so mehr.

Aber die Parallelen zu benennen und „festzunageln“ ist für mich nicht so einfach. Vielleicht nur so viel: ich achte auf die Qualität, auf gute Materialien. Meine Garderobe: ziemlich schlicht, eher klassisch, dezent, manchmal edel. Androgyn, immer wieder auch feminin, aber nicht mädchenhaft oder schrill. Ich liebe schöne, unauffällige Details – wie der zartgeblümte Innensaum meines weißen Sommertrenchcoats.

 

Eierbecher, Accessoires, Regal

Zum Schluss hätten wir von Dir gerne noch ein paar Einkaufstipps. Wo findest Du schöne Möbel und nette Accessoires?
Einige der schönsten Dinge in unserer Wohnung sind vom Sperrmüll, so wie die alten Schubladen, aus denen wir das Aufbewahrungssystem unserer Kinder gefertigt haben.

Ebay, Flohmärkte habe ich schon erwähnt, ausgewählte Secondhand- oder sogenannte Vintage-Läden. Holzspielzeug finde ich, übrigens, gebraucht ums mehrfache schöner als neu, denn Holz gehört zu den Materialien, die schön Altern: Gebrauchsspuren und Zeit geben ihm eine schöne Patina.
Mein Tipp für geduldige: immer wieder in sogenannten Sozialkaufhäusern à la Caritas vorbeischauen - ich mag das Englische Wort dafür: thrift shops – so was wie „Strandgut-Läden“...

Ansonsten habe ich natürlich einige Lieblingsläden in der Stadt, aber für Leute, die nicht in Augsburg und der Umgebung wohnen, würden diese Adressen vielleicht wenig helfen.

Online? Ich finde etsy.com richtig toll, man kann dort unglaublich talentierte Menschen finden und ihr originelles Handwerkszeug kaufen.

Bei freundts.de habe ich meine Kinobuchstaben fürs Bad und einen kleinen „e“ aus Aluminium gekauft; sie haben noch andere schöne Sachen, alle authentisch und von irgendwo „gerettet“.

TwinsGarden.de: eine gute und reiche Auswahl an schönen Stoffen.

Auch schubLaden.de aus Berlin haben ein Konzept, das mich begeistert: Sie nehmen alte, aussortierte Schubladen und integrieren sie in neue Möbel, eigentlich bauen sie neue Möbel um die alten Schubladen herum. Das muss man unbedingt anschauen, es ist einfach nur toll!

 

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